Kontrastansicht zur Hauptnavigation zum Hauptinhalt
1

Aktuelle Meldungen

Hier gelangen Sie zur Übersicht aller News

220 neue Kita-Plätze entstehen in der Stadt

Ergebnisse des Architekturwettbewerbs für drei Bauprojekte vorgestellt

Die Stadt Heilbronn baut ihr Angebot an Kita-Plätzen weiter aus und investiert in die Infrastruktur. Mit drei Bauprojekten an drei verschiedenen Standorten im Stadtgebiet reagiert die Verwaltung auf die steigende Nachfrage nach Kita-Plätzen und hat dazu jeweils einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. So sollen zusätzlich etwa 220 Plätze für Kinder im Alter von unter drei bis sechs Jahren neu entstehen. 

  • Ein Erweiterungsbau ist an der Kita Becker-Franck in der Badener Straße geplant. In den Ergänzungsneubau sollen vier Gruppen mit rund 60 Kindern einziehen. Geplante Nutzfläche: 665 Quadratmeter.
  • Ein Ersatzneubau soll an der Kita Lotte Lemke in der Nussäckerstraße in Horkheim entstehen. Hier soll der Altbau abgebrochen und durch einen Neubau mit fünf Gruppen ersetzt werden. Neue Plätze: rund 50. Geplante Nutzfläche: 760 Quadratmeter.
  • Ein Neubau ist für den Kreuzgrund im Kastanienweg mit sechs Gruppen vorgesehen. Hier sollen 110 Plätze für Kita-Kinder entstehen. Geplante Nutzfläche: 869 Quadratmeter.

„Die drei Bauprojekte zeigen den Stellenwert, den die frühkindliche Bildung als Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zur Verbesserung der Bildungschancen unserer Kinder in Heilbronn hat“, betont Bildungsbürgermeisterin Agnes Christner. Die Maßnahmen „tragen dazu bei, das Angebot bedarfsgerecht und qualitätsvoll auszubauen“.

Mit dem Architekturwettbewerb, den eine Jury aus internen und externen Fachpreisrichtern entschied, wurde jeweils ein Siegermodell für die drei Bauprojekte gekürt. Als Gewinner gingen hervor: die Architekturbüros Frank Heinz aus Waldkirch (Kita Becker-Franck), MGF-Architekten aus Stuttgart (Kita Lotte Lemke) und „se/arch“-Architekten ebenfalls aus Stuttgart (Kita Kreuzgrund). Städtebau, Funktion, Ökonomie, Sozialverträglichkeit sowie ökologische Nachhaltigkeit, geringe Betriebskosten und eine klimaschonende Bauweise waren dabei wichtige Kriterien. Alle drei Entwürfe zeichneten sich durch eine ressourcen- und platzsparende Bauweise aus. Holz ist ein wichtiges Element aller Siegervorschläge. 

„Heilbronn investiert in Bildung – und das auch für die Kleinsten“, unterstreicht Baubürgermeister Andreas Ringle. Durch das Wettbewerbsverfahren habe man „kompakte, nachhaltige und preisbewusste Projektentwürfe mit einer architektonisch guten Qualität gefunden“.

In Heilbronn gibt es 100 Kindertageseinrichtungen unterschiedlicher Träger mit rund 6150 Plätzen für die Betreuung von Kindern im Alter von acht Wochen bis zur Einschulung. Die Stadt betreibt davon aktuell 36 Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet mit rund 2000 Plätzen. Zwischen 2013 und 2022 stieg die Gesamtzahl der Kita-Plätze in der gesamten Stadt um rund 700 Plätze an.

Nach Vergabeverhandlungen mit den siegreichen Architekturbüros muss die Detailplanung für die Bauprojekte erfolgen. Für die Kita Kreuzgrund wird zudem ein Bebauungsplanverfahren nötig. Ziel des Baudezernates ist es, die drei Projekte für den Doppelhaushalt 2025/2026 vorzubereiten. Voraussichtlich 2025 soll mit ersten Bauarbeiten an einem der Projekte begonnen werden.

Eine Ausstellung mit allen eingereichten Entwürfen des Architekturwettbewerbs ist ab Freitag, 15. September, rund vier Wochen im 2. Obergeschoss des Technischen Rathauses zu sehen.

Baubürgermeister Andreas Ringle, Bildungsbürgermeisterin Agnes Christner (Mitte) und Jury-Vorsitzende Bärbel Hoffmann vor dem Entwurf für die Kita Kreuzgrund. (Foto: Stadt Heilbronn)