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Leinenpflicht im Heilbronner Wald: Wildtiere brauchen Ruhe!

Vom 1. April bis 15. Juli gilt Rücksicht – und die Leine.

Wenn der Frühling Einzug hält, wird der Heilbronner Wald zur Kinderstube für Wildtiere. Damit Rehkitze, Hasen & Co. ungestört aufwachsen können, ruft die Stadt Heilbronn Hundehalter zur Rücksicht auf – und führt eine Leinenpflicht ein.

Zwischen dem 1. April und dem 15. Juli befinden sich viele Wildtiere in der sensiblen Phase der Brut- und Aufzuchtzeit. Gerade dann sind sie besonders störanfällig – vor allem durch freilaufende Hunde.

Was für den Vierbeiner nach Spiel und Spaß aussieht, kann für Wildtiere zur tödlichen Bedrohung werden: Immer wieder werden trächtige Rehe, Rehkitze, Hasen oder Bodenbrüter durch wildernde Hunde gehetzt, verletzt oder sogar getötet.

Wenn der Jagdtrieb durchgeht

Auch gut erzogene Hunde können ihrem Jagdinstinkt folgen, wenn plötzlich ein Reh oder Hase vor ihnen auftaucht. In solchen Momenten helfen oft keine Rufe oder Kommandos – und der Spaziergang endet mit dramatischen Folgen für die Tierwelt.

Außerdem führen aufgeschreckte Tiere immer wieder zu Wildunfällen, wenn sie in Panik Straßen überqueren.

Strafe droht: 100 Euro beim ersten Verstoß

Um all das zu verhindern, hat die Stadt Heilbronn eine Leinenpflicht in allen städtischen Wäldern verhängt. Wer sich nicht daran hält, muss mit Konsequenzen rechnen:

  • 100 Euro Zwangsgeld beim ersten Verstoß
  • 200 Euro im Wiederholungsfall

Rücksicht ist einfach – Leine dran!

Ein kleiner Schritt für den Hundehalter, ein großer für die Natur: Wer seinen Hund in dieser Zeit an der Leine führt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer heimischen Wildtiere. Also bitte: Rücksicht zeigen und einfach mal anleinen.

Datum: 31. März 2025